Hygienekonzept

Stand: 17.06.2020

Um das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 innerhalb der Jugendarbeit der Sektion Konstanz des Deutschen Alpenvereins e.V. (im Folgenden: JDAV Konstanz) möglichst stark zu reduzieren, gilt folgendes Hygienekonzept. Es informiert über die genaue Umsetzung der rechtlichen Vorschriften (insbesondere die CoronaVO Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit, die CoronaVO Sportstätten sowie die allgemeine Corona-VO des Landes Baden-Württemberg)und die freiwilligen Änderungen, welche die JDAV Konstanz im Sinne des Infektionsschutzes in Kauf nimmt.

Ansprechpartner für das Hygienekonzept:

Jugendreferat: Laura Korte (0157 3239 2871) und Arne Aerts (0157 7527 3199): corona@jdav- konstanz.de
Nur für Notfälle:
Geschäftsführung: Helmut Norwat (07531 8028131, 0152 0266 9684): helmut.norwat@dav- konstanz.de

Ausschluss von möglicherweise infizierten Personen / Teilnahmedokumentation

Um weitestgehend ausschließen zu können, dass infizierte Personen an Angeboten der JDAV Konstanz teilnehmen können, wird zu Beginn jedes Angebots (z.B. ein Gruppenstundentermin)von allen Beteiligten (Jugendleiter_innen und Teilnehmende) ein ausgefüllter Gesundheitsfragebogen eingesammelt. Dieser Fragebogen klärt den Gesundheitszustand und den Kontakt zu infizierten Personen und muss frühestens am Vortag des Angebots unterschrieben werden (bei Minderjährigen von Erziehungsberechtigten). Die Bögen werden von den Jugendleiter_innen auf die Eintragungen hin kontrolliert und anschließend in den entsprechenden Ordner im Jugendleiterschrank im Jugendraum (in der für ihre Gruppe vorgesehene Unterteilung) oder der Geschäftsstelle (durch gebündelten Einwurf in den Briefkasten, um den Rest kümmert sich die Geschäftsstelle) archiviert. Nach Ablauf der nächsten Schulferien (mindestens jedoch vier Wochen) werden die archivierten Bögen vernichtet.

Personen, die nicht alle Punkte des Fragebogens positiv beantworten können, dürfen nicht an den Angeboten der JDAV Konstanz teilnehmen und die Jugendräume nicht betreten. Falls Personen den Gesundheitsfragebogen vergessen haben, können die Jugendleiter_innen das Ausfüllen zusammen mit den Erziehungsberechtigten am Telefon vornehmen. Dazu liegt ein Stapel leerer Fragebögen im Jugendleiterschrank.

Die Gesundheitsbögen werden so ebenfalls zur Dokumentation der beteiligten Personen verwendet. Im Falle einer Infektion werden die Daten an die zuständigen Behörden weitergegeben.

Abstandsregelungen

Die Jugendleiter_innen sorgen dafür, dass zwischen allen beteiligten Personen immer mindestens 1,5 Meter Abstand gehalten wird, sofern sie nicht dem gleichen Haushalt angehören. Falls ausnahmsweise dieser Abstand unterschritten werden muss (z.B. Eingreifen beim Sichern), soll dies mit einer Maske passieren. Die Jugendleiter_innen sollen deswegen stets eine Maske griffbereit haben.

Bei Missachtung der aufgestellten Regeln wird der/die Teilnehmende ermahnt. Nach erneutem Verstoß kann er/sie von diesem Termin der Jugendgruppe ausgeschlossen werden und muss gegebenenfalls von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Falls sich dieses Verhalten häuft, so kann der/die Jugendliche auch für einen gewissen Zeitraum von der Teilnahme an der Jugendgruppe ausgeschlossen werden.

Jugendgruppen

Gruppenstunden dürfen nur innerhalb des bestehenden Personenkreises einer Jugendgruppe (Teilnehmende und Jugendleiter_innen) stattfinden. Ein Durchwechseln mit Personen außerhalb dieses Kreises ist nicht erlaubt. Innerhalb einer Jugendgruppe muss aber nicht immer die gleiche Personenkonstellation anwesend sein. Aus dem Personenkreis einer Jugendgruppe dürfen an den Gruppenstunden im öffentlichen Raum maximal 10 Personen teilnehmen, in den Jugendräumen maximal 18 Personen (weil die Räume eine Größe von 186 m2 haben und 10 m2 pro Person zur Verfügung stehen müssen) und den Sportstätten maximal 20 Personen. Verschiedene Gruppen dürfen sich nicht durchmischen und müssen auf Abstand bleiben.

Um Letzteres sicherzustellen, wurden die Gruppenzeiten neu verteilt und 30 min Abstand zwischen zwei Gruppenstunden in den Jugendräumen sichergestellt.

Kletter- und Boulderhallen

Durch eine Abfrage der Gruppengröße und Klettergewohnheiten bei den Jugendgruppen ist sichergestellt, dass das Kletterwerk genug Platz an den neuen Jugendgruppenterminen bietet. Eine Anmeldung bzw. Reservierung ist also nicht mehr nötig. Die frei reservierbaren Zeitslots des Kletterwerks wurden entsprechend der Gruppengrößen reduziert. Vor Ort muss darauf geachtet werden, dass sich die Gruppen grob an die mitgeteilten Klettergewohnheiten halten. Abweichungen sind möglich, wenn die jeweiligen Bereiche (Boulderräume, Vorstiegsbereich, etc.) genug Kapazität bieten.

In den Hallen gelten die Hygienekonzepte der entsprechenden Sportstätten. Außerdem empfehlen wir die Verwendung von Liquid Chalk, welches desinfizierend wirkt.

Jugendräume

Die Jugendräume dürfen von maximal einer Gruppe gleichzeitig benutzt werden. Aufgrund der Größe der Räume dürfen maximal 18 Personen gleichzeitig in die Jugendräume. Die Jugendleiter_innen müssen ihre Gruppengröße im Blick haben und darauf achten, dass sie direkt in die Kletterhalle gehen, wenn ihre Gruppe aus 19 oder 20 Personen besteht. Angebote mit Übernachtung in den Jugendräumen sind vorerst nicht möglich. Immer wenn machbar sollen Angebote nach draußen verlagert werden.

In den Jugendräumen können auf den Toiletten die Hände mit Seife gewaschen werden. Es stehen Papierhandtücher zur Verfügung. Nachfüllmaterial befindet sich in ausreichender Menge im Putzschrank. Ansprechpartnerin für den Vorrat ist Roxana Dörfer. Weiteres Material zum Nachfüllen kann im abschließbaren Essenschrank gelagert werden.

An den drei Türen zu den Jugendräumen wird über die Abstandsregelungen, Hygienevorgaben und Händewaschmöglichkeiten informiert. Auf den beiden Toiletten gibt es Informationen zum gründlichen Händewaschen. Die Informationen sind durch möglichst deutliche Piktogramme kindergerecht.

Nach jeder Gruppenstunde werden die Kontaktflächen (Türklinken, Tische, etc.) von den Jugendleiter_innen gereinigt / desinfiziert. Zur Nachvollziehbarkeit wird die Reinigung anschließend mit Jugendgruppe und Termin in die dafür vorgesehene Liste eingetragen.

Um ein ständiges Lüften sicherzustellen, ist der Aufenthalt in den Jugendräumen nur mit dauerhaft geöffneten Türen möglich. Um zusätzlich zu den veränderten Gruppenzeiten die Sicherheit zu schaffen, dass 30 min Abstand zwischen zwei Gruppen eingehalten werden, wird beim Verlassen der Räume eine Eieruhr auf 30 min eingestellt. Eine neue Gruppe kann so nachvollziehen, ob die vorherige Gruppe mindestens schon so lange weg ist.

Material

Nach der Benutzung wird Leihmaterial für 72 Stunden in Boxen mit Beschriftung des Nutzungstages gelagert und erst danach wieder verwendet. Für jeden Wochentag steht eine Kiste im Jugendraum bereit. Jede Gruppe, die in den Jugendräumen ist, leert die Kiste, die an diesem Tag oder max. 3 zurückliegende Tage wieder aus der Quarantäne kommt. Montags können also die Kisten geleert werden, die Freitag, Samstag, Sonntag und Montags aus der Quarantäne kommen.

Informationen

Die Jugendleiter_innen werden auf der Jugendleitersitzung am 17.06.2020 bzw. einen Webinar umfassend über die geltenden Regelungen informiert. Ihre Kenntnisnahme der Regeln wird in einem Online-Dokument festgehalten. Sie benutzen für die Gruppenstunden eine Checkliste mit den wichtigsten Regeln.

Die Teilnehmenden bzw. ihre Erziehungsberechtigten erhalten vor Wiederaufnahme der Jugendgruppenstunden genaue Informationen über die Corona-Regelungen. Die Teilnehmenden bzw. ihre Erziehungsberechtigten müssen einmalig per Unterschrift erklären, dass sie die Regeln einhalten werden bzw. ihre Kinder deutlich über die Regeln unterrichtet haben. Ohne diese Erklärung dürfen sie nicht an den Angeboten der JDAV Konstanz teilnehmen. Die Erklärung wird bei der jeweils ersten Teilnahme von den Jugendleiter_innen eingesammelt und wie die Gesundheitsfragebögen archiviert.

Die Informationen an Teilnehmenden und Eltern, der Gesundheitsfragebogen sowie dieses Hygienekonzept sind auf der Website der JDAV Konstanz (www.jdav-konstanz.de) einsehbar.

Besonders gefährdete Personen

Entsprechend gesundheitlich gefährdete Jugendleiter_innen dürfen laut Verordnung nicht für „Tätigkeiten mit vermehrtem Personenkontakt“ eingesetzt werden. Somit können sie vorerst keine Jugendgruppen leiten. Betroffene Jugendleiter_innen melden sich per E-Mail an corona@jdav- konstanz.de.

Den Teilnehmenden bzw. ihren Erziehungsberechtigten steht frei zu entscheiden, ob die Kinder und Jugendliche an den Angeboten teilnehmen. Auf das Risiko wird sowohl in der Elterninformation als auch auf den Gesundheitsfragebögen hingewiesen. Bei Nichtteilnahme entsteht kein zukünftiger Nachteil.

Verantwortung der Jugendleiter_innen

Wegen der hohen Verantwortung der Jugendleiter_innen steht es ihnen frei zu entscheiden, ob sie unter den hier formulierten Regeln die Jugendgruppenarbeit wieder aufnehmen oder ihr Engagement für diese Zeit aussetzen.

Die Jugendleiter_innen wurden angehalten, kritisch zu hinterfragen, ob sie die Regeln bei ihrer Gruppe umsetzen können. Wenn sie sich Sorgen um die Realisierbarkeit machen, nehmen sie Kontakt mit corona@jdav-konstanz.de auf. In Zusammenarbeit mit dem Jugendreferat wird dann eine Lösung gesucht. Wir setzen auf das Selbsteinschätzungsvermögen der Jugendleiter_innen sowie auf ihre gute Kenntnis der eigenen Jugendgruppe. Deswegen gibt es keine pauschale Verbote oder weitere Einschränkungen für bestimmte Altersgruppen.

Im Falle einer Infektion

Falls eine Infektion innerhalb einer Jugendgruppe bekannt wird, ist sofort die Geschäftsführung der Sektion UND das Jugendreferat (Kontakte siehe oben) zu benachrichtigen. Die Geschäftsführung und das Jugendreferat übernehmen dann zusammen mit den zuständigen Behörden die Benachrichtigung der restlichen Jugendgruppe sowie Eltern und informieren innerhalb des Vereins. Falls eine Kontaktaufnahme weder mit Geschäftsführung noch Jugendreferat nicht möglich ist, kann irgendein Vorstandsmitglied (Kontaktdaten siehe www.dav-konstanz.de) kontaktiert werden.

Jugendreferat JDAV Konstanz

Geschrieben am 17.06.2020 von Leon Morris