Tourenlager im Berner Oberland

Das alljährliche Tourenlager war dieses Jahr im Berner Oberland. Mit leckerem Essen, Kuschelrunden mit Gitarre und der ein oder anderen Unterrichtseinheit hatten wir es sehr gemütlich in unserer Hütte. Aber auch auf Skitour waren die Bedingungen (fast) perfekt: Sau nicer Powpow und strahlende Sonne, wäre da nicht der Regen am Ende gewesen.
Bilder und Videos (Film folgt) sind einige entstanden, hier die besten der besten.
Viel Spaß beim Anschauen!

Mit dabei waren: Arne, Niko, Herbert (Krystian), Sarah, Chual (Leon), Pöki (Hannah & Caro), Heli, Klarotti (Klara), Nik Reinhammer, Hilde (Lonelie (Leonie)), Banänchen (Juliane), Fridolina und der Überlinger Jakob.

Ba Da POWPOW!!!

Allerleipow
Ein Märchen über das Tourenlager im Berner Oberland

Es war einmal, vor langer langer Zeit, als die Skier noch aus Holz waren, Da begab sich eine Gruppe motivierter Skitourengänger aus dem Land am großen Gewässer gen Süden, um im Tal des ehrwürdigen König Diemtig die unberührte Schönheit der Berge zu genießen. Nachdem sie ihre Behausung eingerichtet hatten und das Feuer im Kamin entfacht war, erreichte sie eine Botschaft. Ein kleiner Frosch stand vor der Tür und sprach: „Seid gegrüßt. Ihr seid aus dem Land am großen Gewässer, nicht wahr? Der König braucht eure Hilfe. Ihr müsst das Tal hinauf, dort ist der piepsende Schatz unter der weißen Macht der Natur begraben. Ihr seid die Einzigen, die die magischen Kräfte besitzen um ihn zu bergen.“ Die Dscheidaffler taten was ihnen der Frosch aufgetragen hatte. Sie suchten mit ihren Magnetkräften, den Feldlinien folgend, bis sie endlich den piepsenden Schatz mit ihren Wünschelruten auf den Punkt genau trafen und befreiten.

Der König Diemtig trat in seiner vollen Schönheit vor sie und lächelte sie an. Er sprach kein Wort, doch es schien, als würde er ihnen sage: „Ihr habt mir einen großen Dienst erwiesen und euer Können in Beweis gestellt. Geht nur hinaus in mein Land und genießt die weiße Natur, ihre Höhen und Tiefen, ihre Rücken und Rinnen.“ Und so taten sie es. Sieben Tage lang. Sie kamen auf einen Grat, auf dem die Gurbszwerge hausten und auf einen weiteren der Prinzessin Menig. Wie im Schlafe spurten sie auf die Traumlücke hinauf und schlängelten sich wieder hinunter. Am vierten Tage teilte sich die Gruppe in zwei kleinere Gruppen auf. Die einen wollten auf das Hore des heiligen Wiri, die anderen blickten vom Mariannehubel auf das Reich des Diemtig und darüber hinaus, bevor sie das traute Paar (Herbert und Brunhilde), ähnlich ihrer Trauung gekleidet, durch den weißen Glitzer gen Tal führten. Auch am nächsten Tag zogen sie in zwei Gruppen durch das Land. Während ein Teil zu den Drümännlern hinauf stieg waren andere auf der Scheibe des Galm.
So verging die Zeit und die Dscheidaffler, erschöpft von den vielen Touren und bedingt durch das Wetter, mussten einen Pausentag in der gemütlichen Hütte einlegen. Sie erzählten sich Geschichten, tollten im Schnee und badeten im Brunnen vor der Hütte. Die zwei Hüter der Weis(ß)heit lehrten ihre Schützlinge über die Mächte der weißen Gefahr.
Am nächsten Morgen ward das Wetter besser und so machten sie sich wieder auf, das Land zu erkunden. Drei von ihnen bestiegen noch einmal die Scheibe des Galm, die übrigen Sieben erwarteten auf dem Meniggrund Flugübungen.
Die Essensvorräte neigten sich dem Ende und so machten sich die Dscheidaffler wieder auf den Weg zurück zu ihrem Land am großen Gewässer. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spuren sie noch heute...

Leonie Lindlar

← Vorheriger Bericht:
Nächster Bericht: